Phoenix Contact: Stromversorgungen, Überspannungsschutz und Geräteschutzschalter 2017/18
Weitere Informationen und vollständige technische Daten unter phoenixcontact.net/products 189 PHOENIX CONTACT Überspannungsschutz und Entstörfilter Blitzstrommessung Faraday-Effekt als sichere Messmethode Das interne Messprinzip des LM-S basiert auf dem Faraday-Effekt. Hierbei wird polari- siertes Licht in einem bestimmten Medium über eine definierte Länge durch ein Mag- netfeld messbar verdreht. Je höher die durch einen Blitz erzeugte Stromstärke (i) desto größer die magneti- sche Flussdichte (B) und damit die Rotation des polarisierten Lichtes. Das Blitzstrom-Messsystem erfasst diese Veränderung des Lichtsignals und leitet dar- aus entsprechend die Messwertergebnisse ab. Fernüberwachung in Echtzeit Über die RJ45 Ethernet-Schnittstelle lässt sich die Auswerteeinheit leicht in Standard Netzwerk-Systeme einbinden. Sowohl der Zugriff auf die erfassten Daten als auch die Konfiguration des Systems erfolgt dabei wahlweise über Web-Interfa- ce, Modbus/TCP oder OPC-UA. Das Web- Interface wird über den Internet-Browser eines angeschlossenen PCs per IP-Adressie- rung aufgerufen. Erfassen und auswerten Die Sensoren werden auf den Blitzstrom führenden Ableitungen montiert. Sie erfas- sen das Magnetfeld, das aufgrund des Blitz- stoßstromes um den Leiter entsteht. Licht- wellenleiter übertragen das Messergebnis zum O/E-Modul der Auswerteeinheit, in dem das optische Signal in ein elektrisches Signal gewandelt wird. Die Auswerteeinheit bestimmt anhand der gewonnenen Werte die Blitzcharakteristik mit den typischen Parametern, wie die maximale Blitzstrom- stärke, Blitzstromsteilheit, Ladung und Energie. Über die Ethernet-Schnittstelle können diese Ergebnisse an ein vorhande- nes Managementsystem weitergeleitet werden.
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